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ADESA Europe verzeichnet starken Anstieg der Autoverkäufe während der Pandemie

Mai 25, 2021

ADESA, eine Online-Auktionsplattform für Autos, die europaweit ihre Dienste anbietet, verzeichnet trotz der Coronavirus-Pandemie einen starken Anstieg der Aktivitäten im Jahr 2020.

ADESA hat die Zahl der Neukunden, die sich im Jahr 2019 zum ersten Mal registriert haben, mit denen verglichen, die sich im Jahr 2020 erstmalig registriert haben. Dabei wurde ein starker Anstieg bei der Anzahl der Neukunden sowie eine beträchtliche Absatzsteigerung festgestellt. „Die Zahlen sind sicherlich spezifisch für ADESA. Aber da unsere Kunden Autohändler und Autohäuser sind, kann man sie durchaus als Indikator für Entwicklungen in der gesamten Automobilbranche sehen“, sagt Gino Vleminckx, Chief Commercial Officer bei ADESA Europe. „Die Hinwendung zur Nutzung von Online-Diensten ist klar und deutlich erkennbar. Es ist offensichtlich, dass Autohäuser in der heutigen Zeit online sein müssen, um ihren Kunden die gewünschten Dienstleistungen anbieten zu können. Und nicht nur für die eigenen Verkaufsaktivitäten. Sie müssen auch online sein, um Lieferanten zu finden. Sonst verpasst man den Anschluss, während die Konkurrenz punktet.“


Online

Obwohl er davon ausgeht, dass die deutlichen Zuwächse auf die COVID-19-Pandemie zurückzuführen sind, glaubt Vleminckx, dass sich dahinter noch mehr verbirgt. Ihm zufolge bevorzugen Kunden beim Online-Kauf Unternehmen, die ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit bieten können, unabhängig davon, ob sie ein Paar Schuhe oder ein Fahrzeug kaufen. Der Vormarsch digitaler Dienstleistungen und zufriedene Käufer quer durch alle Branchen haben dazu beigetragen, ein Gefühl des Vertrauens in die Abwicklung von Onlinegeschäften zu vermitteln. Laut Vleminckx muss jeder Online-Händler seinen Weg finden, auf diesem Vertrauen aufzubauen. „Besonders wichtig ist das beim Handel mit Gebrauchtwagen. Die Branche muss dem Kunden das gleiche Gefühl von Vertrauen vermitteln, das er normalerweise hat, wenn er ein Auto vor Ort begutachten oder eine Probefahrt machen kann“, sagt Vleminckx. „ADESA hat das außergewöhnliche Privileg, Autos zu verkaufen, die ehemalige Flottenfahrzeuge sind oder von renommierten Leasinggesellschaften stammen. Dennoch stellen wir sicher, dass jegliche Abnutzung oder Beschädigung in Berichten und Fotos ausführlich dokumentiert wird, damit Käufer genau einschätzen können, was sie bekommen. Wir setzen sogar KI- und Machine-Learning-Technologien ein, um die Genauigkeit unserer Berichte noch weiter zu erhöhen. Und wir arbeiten so, dass der Verkäufer keinerlei finanzielles Risiko hat, da wir ein umfassendes Abwicklungssystem eingerichtet haben. All dies ist das Ergebnis unseres Engagements, unsere Systeme weiterzuentwickeln und das Vertrauen und die Zuverlässigkeit auszubauen, die unsere Kunden von uns erwarten.“

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Chancen

Noch sind Vertrauen und die Zuverlässigkeit nur ein Element im Gesamteindruck. Vleminckx zufolge muss die Automobilindustrie Chancen und Dienste anbieten, die offline nicht verfügbar sind, wenn sie darauf setzt, dass der Online-Verkauf auch in Zukunft Früchte trägt. „Es liegt an uns, als Unternehmen und als Branche, die Kunden davon zu überzeugen, dass dies ein Ort ist, an dem sie gerne sein wollen“, betont er. „Bei ADESA bieten wir Dienstleistungen an, die diese Neukunden zum Bleiben bewegen werden. Sie gehen beispielsweise eine Partnerschaft mit ADESA ein, um Fahrzeuge zu kaufen, aber sie können ebenso ihre Fahrzeuge verkaufen, die vielleicht schon zu lange auf einem Parkplatz herumstehen und sich auf einmal an einen Pool von 85.000 potenziellen Käufern wenden. Und das sind alles professionelle Autohändler bzw. -vermittler. Wie lange würde es dauern, bis 85.000 Käufer oder Händler bei Ihrem realen Autohaus vorbeikommen?“


Ein Gewinn für die gesamte Autobranche

Das hat viel mit der großen Reichweite zu tun, die das Online-Geschäft mit sich bringt. Es ermöglicht jedem, von der Bekleidungsfirma bis zum postmodernen Künstler, jeden Winkel der Welt zu erreichen. „Das gilt auch für ADESA“, sagt Vleminckx. „Wir sind eines der ersten Unternehmen in der Automobilbranche, das ganz Europa abdeckt. Wir erledigen alle Steuern, Zollformulare und anderen Papierkram und organisieren die gesamte Logistik, sodass sich unsere Käufer und Verkäufer um nichts kümmern müssen. Und unsere Zahlen belegen, dass dies auch ganz klar von der Branche gewünscht wird. Von 2019 bis 2020 stieg die Zahl der Neukunden um:

  • 80 % in Österreich
  • 7 % in Belgien
  • 85 % in Frankreich
  • 49 % in Deutschland
  • 35 % in Italien
  • 109 % in den Niederlanden

Dauerhafter Wandel?

Weist dieser Spitzenwert auf einen dauerhaften Wandel hin? Wird die Branche in Zukunft wieder zu den traditionellen Face-to-Face-Methoden zurückkehren? „Das ist eine interessante Frage“, findet Vleminckx. „Aber online zu arbeiten, schließt nicht aus, dass Käufer weiterhin auch offline arbeiten. Es ist nur ein zusätzliches Instrument im Werkzeugkasten. Und im Moment ist es ein besonders nützliches.“ Da die Pandemie noch immer in ganz Europa um sich greift, wird es noch eine ganze Weile dauern, bis es klare Anzeichen dafür gibt, ob der Wandel von Dauer sein wird. Im Moment können es sich die Händler einfach nicht erlauben, abzuwarten, ob der Offline-Handel wieder in den Vordergrund rückt.